Museum Georg Schäfer

Das Museum Georg Schäfer präsentiert die bedeutendste Privatsammlung der Kunst des deutschsprachigen Raums des 19. Jahrhunderts.

Mit Gemälden und Arbeiten auf Papier vom ausgehenden 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bietet es ein Panorama der unterschiedlichen Kunstströmungen dieser Zeit - vom späten Rokoko, über die Klassizisten und Romantiker bis hin zu den Impressionisten und Sezessionisten.

Zu den ältesten Bildern der Sammlung zählt Januarius Zicks 'Bäuerliches Idyll' aus der Zeit um 1760, zu den jüngsten Bildern gehören Werke von Max Liebermann oder Heinrich von Zügel, entstanden um 1930.

Die Qualität der Sammlung beruht auf der Kombination hochkarätiger Einzelwerke mit Werkgruppen bedeutender Künstler. Dazu gesellen sich Neuentdeckungen von Gemälden weniger bekannter Meister. Damit steht das Museum Georg Schäfer in einer Reihe mit der Sammlung englischer Kunst in der Tate Gallery, London, oder den Sammlungen deutscher Kunst in der Nationalgalerie Berlin und der Neuen Pinakothek in München.

Die Sammlung enthält umfangreiche Werkblöcke mehrerer Künstler, die einen Überblick deren Entwicklung zeigen. Carl Spitzweg ist mit der weltweit größten Sammlung seiner Werke mit 160 Gemälde und 110 Zeichnungen vertreten. Von Adolph Menzel besitzt die Sammlung über 100 Gemälde, Gouachen und Zeichnungen.

Weitere größere Werkblöcke gibt es von Caspar David Friedrich, Georg Ferdinand Waldmüller, von Wilhelm Leibl und seinen Freunden Johann Sperl und Carl Schuch, von Hans Thoma, Josef Wenglein und Josef Wopfner sowie von Max Liebermann und Max Slevogt.