Vorschau

Spitz und Knitz
Carl Spitzweg und Johann Baptist Pflug

02.07.2017 bis 24.09.2017

 

Carl Spitzweg: Der abgefangene Liebesbrief, um 1855
Carl Spitzweg: Der abgefangene Liebesbrief, um 1855,
Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

 

Der ältere Johann Baptist Pflug (1785-1866) war in seiner Zeit als Maler einer der wichtigsten deutschen Schilderer der Sitten und Gebräuche auf dem Lande. Aufgrund seines Wirkungskreises Oberschwaben gilt er jedoch als „Geheimtipp“.

Eine genaue Betrachtung erfordert auch die Bildwelt Carl Spitzwegs (1808-1885). Er konzentriert sich bevorzugt auf wenige Figuren, enthüllt auf einzigartige Weise ihre Marotten und ihre ach so menschlichen Charakterzüge.

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Back to Paradise
Meisterwerke des Expressionismus

ca. 16.12.2017 bis 8.04.2018

 

Emil Nolde: Blumengarten, Frau im weißen Kleid en face, 1908,
Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf 

 

Die große Ausstellung zeigt 134 bedeutende Arbeiten von Lyonel Feininger, Erich Heckel, Alexej Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Franz Marc, Otto Müller, Gabriele Münter, Emil Nolde, Max Pechstein, Christian Rohlfs und Karl Schmidt-Rottluff aus den Sammlungen des Osthaus Museums Hagen und der Sammlung Häuptli des Aargauer Kunsthauses, Schweiz.

Die meisten Werke stammen aus der Hochphase der Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter und entstanden vor 1920. Im Vergleich zu den impressionistischen Werken der Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer wird die Fragwürdigkeit der Stilbegriffe Expressionismus / Impressionismus deutlich. Die Leihgaben sind zum ersten Mal in Deutschland vereint (73 Gemälde, 61 Arbeiten auf Papier) und können in Schweinfurt dank einer Kooperation mit dem Institut für Kulturaustausch Tübingen, dem Aargauer Kunsthaus Aarau und dem Osthaus Museum in Hagen gezeigt werden.

 

Prachtvoll illuminirt
Meisterwerke des Handkolorits in der Druckgrafik (1493-1870)

Juli 2018 bis Ende September 2018

 

Josef Schönherr: Die Martinswand bei Innsbruck, 1832,

Josef Schönherr: Die Martinswand bei Innsbruck, 1832,
altaquarellierte Aquatinta, Sammlung Frank Stuttgart

 

Vor der Erfindung des Farbdrucks wurde Grafik jahrhundertelang handkoloriert. Neben den seriell und ab 1493 fabrikartig hergestellten Schablonenkoloriten bewahrte im sogenannten Fürstenkolorit die aus der Buchmalerei herrührende Illuminirkunst eine überaus anspruchsvolle Tradition. Sie erlebte in der wissenschaftlichen Illustration von Flora und Fauna ab dem Ende des 17. Jahrhunderts einen neuen Höhepunkt. Von Albrecht Dürer über Maria Sybilla Merian bis hin zu den oft anonymen Meistern des 19. Jahrhunderts gab es zahlreiche Künstler, welche der Grafik mit dem Aquarell- und Gouachepinsel Farbkraft verliehen.

In Zusammenarbeit mit dem Museum Otto Schäfer und einer Privatsammlung zeigt diese Ausstellung ca. 200 Werke und bietet erstmals in Deutschland einen Überblick über die unbekannte Geschichte des Handkolorits in der Druckgrafik.

 

Renovierung und Neupräsentation
der Ständigen Sammlung

Vom 03.07. bis zum 23.09.2017 werden die Räume der Ständigen Sammlung renoviert.

 

Lovis Corinth - Blumenstrauß - private Dauerleihgabe
Lovis Corinth, Flieder in Meißner Vase, 1919, Dauerleihgabe aus Privatbesitz

 

Wir zeigen Ihnen in dieser Zeit eine kleine Auswahl der Hauptwerke auf der Ebene der Sonderausstellungsräume.

Wir freuen uns, Ihnen ab dem 24.09.2017 die Gemälde der Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer in einer neuen Hängung präsentieren zu dürfen.

Vereint werden die Werke unter neuen Aspekten und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.


 

Egon Schiele
Freiheit des Ichs
 

Oktober 2018 bis Januar 2019

 

Egon Schiele: Selbstbildnis mit gesenktem Kopf, 1912, Öl auf Holz, 42,2 x 33,7 cm, Leopold Museum, Wien, Inv. 462 © Fotografie Leopold Museum, Wien

Egon Schiele: Selbstbildnis mit gesenktem Kopf, 1912, Öl auf Holz, 42,2 x 33,7 cm, Leopold Museum, Wien, Inv. 462
© Fotografie Leopold Museum, Wien

 

Aus der berühmten Privatsammlung Leopold Museum Wien zeigt das Museum Georg Schäfer ca. 40 Hauptwerke des Fin-de-Siècle-Künstlers Egon Schiele. Dieser bedeutende Werkkomplex wird zum ersten Mal in Deutschland präsentiert und bildet die chronologische Fortsetzung einer mit dem Lockruf der Décadence-Ausstellung im Jahr 2016 begonnenen Thematik.