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Carl Spitzweg, Der Blasturm in Schwandorf, Um 1870,
Öl auf Papier auf Leinwand, Museum Georg Schäfer
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Carl Spitzweg
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Carl Spitzweg, Nachtwächter in einer alten Stadt, 1865/70
Öl auf Holz, Museum Georg Schäfer |
Was Carl Spitzweg bildsprachlich von der Nacht hielt und wie ihr ein Schnippchen zu schlagen sei, zeigt diese Ausstellung mit zahlreichen Nachtstücken, die erstmals zu einer eigenen Gruppe aus dem reichen Bestand zusammengestellt werden. Freunde der Nacht und Carl Spitzwegs begegnen seiner Interpretation des Sterns von Bethlehem, dem Zapfenstreich oder der Frau mit Laterne. Sie werden Zeuge des Spitzwegschen Blickes auf ein Nächtliches Stelldichein. Das Museum Georg Schäfer wird erstmals den Versuch machen, diese Nachtbilder der Sammlung vollständig zu präsentieren. Dass der Besucher damit eher dem Spätwerk des Künstlers zugewandt sein wird, deutet der Spitzwegspezialist Jens Christian Jensen an: „Seit den 60er Jahren hat sich Spitzweg intensiv mit Nachtbildern beschäftigt und auf diesem Gebiet eine Meisterschaft erreicht, die unvergessliche Bilder geschaffen hat.“ Sie erhalten eine thematisch dicht geschlossene Übersicht anhand von mehr als 60 Werken in einem nachtgemäßen Ambiente. |
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Carl Spitzweg, Der Stern von Bethlehem, 1870/72
Öl auf Malpappe, Museum Georg Schäfer |
Gemäß den Schwerpunkten der Sammlung des Museums Georg Schäfer tritt selbstredend in der Präsentation die Periode in Erscheinung, die die Nacht zum zentralen Thema auserkoren hatte. Nachtbilder der deutschen Romantik von Caspar David Friedrich und Gustav Carus nehmen Kontemplation, überzeitliche Sinnstiftung im Sinne eines durchdringenden Pantheismus auf. Aber auch der Ausflug in das Genrefach, über die Zeit des Biedermeiers weit hinaus, wird unter anderem bei diesem motivischen Streifzug durch die Bestände des Museums unternommen. Werke großer Meister unterschiedlicher Schulen und Generationen beziehen thematisch Stellung: Neben Friedrich sind es Carus, Oehme, Lessing, Schwind, Lier, Schleich d. Ä., Lichtenheld, Menzel, Diez, Hasenclever und andere. Nächtliche Trinkszenen, mondhelle Landschaften, Nachtmützen, Irrlichter und Illumination deuten an: Die Nacht und die Sicht des 19. Jahrhunderts darauf verlief vom Abstraktum, dem Glauben an die Ewigkeit, bis zu der Relativierung der Dunkelheit, der hell strahlenden Gaslaterne, nächtliches Amüsement eingeschlossen. S.B. |
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Carl Spitzweg, Geigender Eremit in Felsenklause, um 1870 Öl auf Leinwand, Museum Georg Schäfer |
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Carl Spitzweg, Nächtliches Stelldichein, um 1875 Öl auf Holz, Museum Georg Schäfer |
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Carl Spitzweg, Hexenritt, um 1875 Öl auf Malkarton, Museum Georg Schäfer |
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Carl Spitzweg, Der Astrologe (Sternengucker), 1860/64 Öl auf Leinwand, Museum Georg Schäfer |
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Carl Spitzweg, Die Benediktenwand am Abend, um 1838 Öl auf Papier, Museum Georg Schäfer |
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Bernhard Stange, Blick von der Gardini Publici auf San Giorgione zu Venedig, 1850/55 Öl auf Leinwand, Museum Georg Schäfer |
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Johann Peter Hasenclever, Gestörte Nachtruhe, 1849 Öl auf Leinwand, Museum Georg Schäfer |
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Wilhelm Lichtenheld, Durchblick aus einem alten Gewölbe mit Eule, 1858 Öl auf Holz, Museum Georg Schäfer |
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Eduard Schleich d. Ä., Rolandseck am Rhein mit dem Drachenfels und dem Kloster Nonnenwerth, 1850 Aquarell und Deckweiß, Museum Georg Schäfer |
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Moritz von Schwind, Königin der Nacht, o. J.
Schwarze Kreide, Museum Georg Schäfer |
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Carl Spitzweg, Die Störung, um 1838/40 Bleistift, Museum Georg-Schäfer |
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Adolph von Menzel, Mann, auf einem Sofa schlafend, um 1875 Zimmermannsbleistift, Museum Georg Schäfer |
Wie funkeln Carl Spitzweg |