Ausstellungen

Expressionismus in Kunst und Film

13.11.2022 bis 19.02.2023

verlängert bis 26. Februar 2023

Robert Wiene: Aufnahme aus: Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
Robert Wiene: Aufnahme aus: Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung & Institut für Kulturaustausch, Tübingen

August Macke: Frauenkopf II, 1913, Kohlezeichnung, Courtesy of Stadtmuseum Tübingen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
August Macke: Frauenkopf II, 1913, Kohlezeichnung, Courtesy of Stadtmuseum Tübingen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen

Die Ausstellung Expressionismus in Kunst und Film beleuchtet den Expressionismus über herkömmliche Gattungsgrenzen hinweg. Der ab 1920 aufkommende Stummfilm nimmt zahlreiche Motive expressionistischer Malerei und Grafik auf und bietet der künstlerischen Bewegung damit ein völlig neues Medium. Dabei wird die vorherige Suche der MalerInnen nach der Urkunst bei den sogenannten „Naturvölkern“ - und damit der einer paradiesnahen Kunst – aufgegeben. Stattdessen wandte sich der expressionistische Stummfilm aktuellen gesellschaftlichen Themen zu, verarbeitete etwa Traum und Trauma und veranschaulichte vor allem bei Kriminalfällen die „Grenzbereiche“ der Psyche in einer die Betrachter bewusst schockierenden Weise.

Als berühmtestes Produkt des deutschen expressionistischen Films gilt das neue Genre des Horrorfilms. Dazu zählen etwa Das Cabinett des Dr. Caligari (1920) oder Nosferatu, eine Symphonie des Grauens (1922).

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Rendezvous der Bilder
Meisterwerke aus der Neuen Pinakothek im Museum Georg Schäfer

seit dem 26. Juni 2021

Wilhelm Leibl: Mädchen mit weißem Kopftuch, um 1876/77, Öl auf Eichenholz, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München © Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Wilhelm Leibl: Mädchen mit weißem Kopftuch, um 1876/77, Öl auf Eichenholz, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek, München
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen

William Merritt Chase: Bildnis eines jungen Mädchens, 1872/73, Öl auf Holz, Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
© Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Ab den 1960er Jahren verlieh der Sammler Georg Schäfer viele Werke an staatliche Museen, darunter an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. In der Neuen Pinakothek in München waren von 1981 bis zur Eröffnung des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt im Jahr 2000 Hauptwerke aus seiner Kollektion zu sehen. Sie korrespondierten mit dem dortigen Bestand.

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