Ausstellungen

 

Josef Wopfner
Landschaftsmalerei zwischen Naturidylle und Dramatik

26.05. bis 01.09.2019

Josef Wopfner: Verfolgung der Wilderer auf dem Chiemsee, 1884/87

Josef Wopfner: Verfolgung der Wilderer auf dem Chiemsee, 1884/87, Öl auf Leinwand, 117 x 183,5 cm, Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, MGS 89, © Fotografie Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

 

Über Umwege als Stubenmaler und Lithograph gelangte Josef Wopfner, geb. 1846, im Jahr 1864 als Schüler an die Münchner Akademie. Erst nach dem Ende seiner dortigen Ausbildung entdeckte er die süddeutschen Seen, ihr Umland und die einheimische Bevölkerung für sich.

Während er die Wintermonate in seinem Münchner Atelier verbrachte, nutzte er den Rest des Jahres zu ausgiebigen Studienreisen, z. B. auf die Chiemsee Inseln. In idyllischen ebenso wie in teils dramatischen Kompositionen widmete er sich diesen Motiven mit Leidenschaft. Dabei ist seine Landschaftsmalerei nie Selbstzweck. Vielmehr bildet sie den Rahmen einer zeitlosen Auseinandersetzung: Das Zusammenleben von Mensch und Natur - eine heute wieder hochaktuelle Diskussion.

Die Ausstellung zeigt neben Gemälden Wopfners zahlreiche unveröffentlichte Zeichnungen und Skizzenbücher aus dem Nachlass. So kann anhand von über 70 Werken ein Einblick in die Arbeitsweise Wopfners gegeben werden. Ausgewählte Leihgaben aus Privatbesitz bereichern die Schau. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Josef Wopfner: Jagdgesellschaft, 1880

Josef Wopfner: Jagdgesellschaft, 1880, Öl auf Leinwand, 50,5 x 61 cm
Leihgabe Fritz und Hannelore Schäfer, © Fotografie Fritz und Hannelore Schäfer

Josef Wopfner: Am Chiemsee, um 1916

Josef Wopfner: Am Chiemsee (Ausschnitt), um 1916, Öl auf Malpappe, 37,2 x 59,5 cm
Leihgabe aus Privatbesitz, © Fotografie Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Josef Wopfner: Segelboot auf dem Gardasee, o. J.

Josef Wopfner: Warnemünde, 1906, Skizzenbuch, Bleistift, 20,5 x 16 cm
Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, MGS 92B, © Fotografie Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

 

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