Vorschau

Netzwerk Rom. Die Kunst der Deutschrömer
Eine Kooperation mit dem Martin von Wagner-Museum der Universität Würzburg
zum 250. Geburtstag Martin von Wagners

21.02. – 31.05.2027

Oswald Achenbach, Der Drususbogen, 1890 © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

 

 

 

 

Im Fokus der Ausstellung steht die Stadt Rom als soziales und intellektuelles Zentrum für deutschsprachige Kunstschaffende im 19. Jahrhundert. Zur Selbstorganisation fern der Heimat und ohne institutionelle Anbindung gezwungen, wird hier die Netzwerkbildung zur besonderen Kunst der zumeist noch jungen und freischaffenden Künstler. Die daraus resultierenden personellen Konstellationen dienen jedoch nicht nur der praktischen Alltagsbewältigung, sondern führen auch zu Diskursen und Entdeckungen, die ihren Ausdruck in der Kunst der Deutschrömer von 1790 bis 1900 finden.

Am Beispiel von Gemälden und Zeichnungen berühmter Deutschrömer wie Joseph Anton Koch, Johann Christian Reinhart, Franz Ludwig Catel, Ludwig Richter, Anselm Feuerbach oder Arnold Böcklin werden die Stadt Rom und ihr urbaner Wandel im 19. Jahrhundert gezeigt, die Wege von Künstlerpersönlichkeiten nach und in Rom nachgezeichnet und Künstlergruppen mit ihren wichtigsten Kunstprojekten ebenso vorgestellt wie die Modelle und Motive der Künstler, die sie in der Ewigen Stadt oder ihrer unmittelbaren Umgebung finden.

Mit bis zu 150 Werken aus dem Bestand des Museums Georg Schäfers sowie aus dem Nachlass des bayerischen Kunstagenten und Wahlrömers Martin von Wagner.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Kuratiert von Damian Dombrowski (Martin von Wagner-Museum der Universität Würzburg) und
Ulf Dingerdissen (Museum Georg Schäfer)